LEO-Center: Zuwachs durch Kunst und Kunsthandwerk – Regionale Künstler und Kunsthandwerker mit einem POP-UP-Store

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LEO-Center: Zuwachs durch Kunst und Kunsthandwerk – Regionale Künstler und Kunsthandwerker mit einem POP-UP-Store

LEO Center, Leonberg
08.07.2021

Leonberg wird am 10.07.21 um eine Attraktion reicher: Künstler und Kunsthandwerker aus der Region Leonberg bieten ihre Kunst-Stücke in einem POP-UP-Store an.

Regionale Künstler und Kunsthandwerker nutzen die angebotene Chance und präsentieren im Erdgeschoß des LEO-Centers Kunst und Kunsthandwerk, gleich hinter dem Café Stefanello. Doris Noeske, Birgit C. Schryvers aus Leonberg sowie Peter Wichmann aus Stuttgart sind ganz begeistert, dass sie im Leo-Center ihren POP-UP-Store eröffnen können.

„Wir hätten ja schon längst begonnen, wenn uns die Pandemie nicht immer wieder einen Strich durch die Geschäftsidee gemacht hat“, berichtet Peter Wichmann, „wir zeigen hier eine ganz bunte Palette von Produkten aus dem Bereich Schmuck, Keramik, Papier, Filz, Textil, Foto und Keramik“.

Die Leonberger Malerin Doris Noeske ergänzt: „Die Leonberger können viel von uns erwarten, Constanze Abröll und Antje Gerhardy, das Künstlerduo aus Nürtingen, zeigt seine keramischen Arbeiten, Silvia Ketterer ganz filigrane Papier-Kunststücke, Fiorenza Finco ihre wunderbaren Filzarbeiten, Stephanie Gempe präsentiert außer­gewöhn­lichen Schmuck, Renate John aus Gerlingen ihre Malerei, Birgit C. Schryvers kommt mit Keramik und Malerei, Gudrun Seyfert zeigt ihre Schmuckstücke, Marlies Wilhelm aus Nordheim ihre Acryltechnik, Peter Wichmann seine außergewöhnlichen Raku-Arbeiten und der Leonberger Fotokünstler Günter Zerweck seine so besonderen Fotoarbeiten.“

Dieser neue Trend von Pop Up Stores stellt eine alternative Form des Einzelhandels dar, bei der man Verkaufsräume nicht fix anmietet, sondern leerstehende Verkaufsräume für einen begrenzten Zeitraum sinnvoll nutzt. Damit erhalten Unternehmen, Start-Ups wie auch Künstler eine kostengünstige Möglichkeit, eine neue Geschäftsideen zu testen oder ihre Kunst und Produkte zu präsentieren. Auch der Vermieter profitiert von mehr Lebendigkeit und einem effizienten Leerflächenmanagement. Die aktive Förderung und Schaffung von Pop Up Stores ist eine Win Win-Situation für alle Beteiligten und ist mittlerweile ein beliebtes Marketing­instrument, das in vielen Städten – z. B. in Rutesheim - praktiziert wird.

Die Citymanagerin Leonbergs Nadja Reichardt hat die Partien zusammengeführt. Bernadette Schäfer und Nadine Fensterer, Centermanagement der ECE, waren von der POP-UP-Idee begeistert: „Meine Kollegen sind ganz neidisch, dass wir ein so schönes Projekt betreuen dürfen“.

Birgit C. Schryvers freut sich besonders, dass auch ihr Herzensprojekt dabei ist: „Bunte, zeitgemäße Kleidung und Accessoires aus Westafrika, produziert durch junge Menschen in Benin vom „The project Justine – train the trainer e.V. Wenn wir Menschen nachhaltig unterstützen wollen, sollten wir ihnen dabei helfen, sich selbst zu helfen. Deshalb ist „train the trainer“ das Leitmotiv des Justine-Projekts. Nach diesem Prinzip plant mein Verein den Bau eines Bildungs- und Kulturzentrums in Benin, Westafrika. Dort erhalten junge Menschen eine umfassende Berufsausbildung. Damit wird ihnen die Chance auf ein festes Einkommen und somit ein selbstbestimmtes Leben gegeben. Außerdem bekommen sie die Möglichkeit, selbst zu Ausbildern zu werden und ihr Können weiterzugeben. So kann das Wissen auf natürliche Weise weitergetragen werden und nachhaltige Veränderung entstehen“.

„Freuen wir uns auf pfiffige Kochschürzen, Accessoires, Hemden – alles gefertigt aus afrikanischen Stoffen – es wird bunt und fröhlich und findet nicht nur auf dem Münchner Mode-Markt Absatz. Wer genauer hinschauen möchte: https://theProjectJustine.com. Hinter dem Projekt steht das Münchner Modelabel „NOH NEE“ und „NOH NEE Benin“, das sehr erfolgreich Produkte des westafrikanischen Marktes anbietet“.

Der POP-UP-Store eröffnet im LEO-Center am Samstag 10.07.21, 10:00 Uhr seine Türen. „Es liegt eine Menge Arbeit vor uns – und wir freuen uns darauf“, lächelt Doris Noeske.

Allen Besuchern ein herzliches Willkommen.